Chick Lit-Alarm!

Mein absolutes Guilty Pleassure, Enchanted Inc. von Shanna Swendson, ist gerade als E-Buch für 99ct im Angebot.

Enchanted, Inc. (English Edition) von [Swendson, Shanna]

Es geht um Katie, die so unmagisch ist, dass sie keine Magie sehen kann, und sie wird in eine Zaubererfirma als Gegenchecker für alles magisch veränderbare eingestellt. Und dann ist da der Typ, der gefeuert wurde, und der Rache an allen nehmen will. Katie ist die einzige, die genug Ahnung von der normalen Welt hat, um sich ihm entgegen zu stellen, weil die Zauberer hoffnungslos überfordert sind. Und der Chef ist Merlin und der Loveinterest so schüchtern, dass er sie nicht mal angucken kann und es ist eigentlich total doof und ich liebe es total.

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Ohrwurm für Game of Thrones-Fans.

Und natürlich auch für die, die A Song of Ice and Fire genau so sehr lieben, wie ich.

Womit die Macher der App natürlich ganz recht haben: Die meisten Tode in ASOIAF sind selbst verschuldet. Irgendwie. Aber wenn man eh mal realisiert, dass alle Probleme daher stammen, dass Leute nicht in ihren Hosen bleiben können, ist das vermutlich eine Selbstverständlichkeit.

 

Music: Tangerine Kitty — Dumb Ways to Die

Gemüse verschlingen.

 :

Ich schrieb ja schon mal, dass auch wir Veganer sehr gerne grillen gehen.

Kühne hat passend dazu sehr viele vegane Grillsaucen, alle auf der Homepage nicht nur gekennzeichnet, sondern auch mit Filter, damit man sich nicht durchsuchen muss. Sehr lobenswert.

Kühnesoßen auf vegan.

Jetzt weiß ich nur noch nicht, ob ich zu meinem Gemüse die Extrascharfe Brandstifter Sauce nehmen, oder, ganz rebellisch, die Made for Meat Aji Panca Chili Sauce für mein Seitan zweckendfremden soll.

Sowas ist man ja gar nicht mehr gewohnt. Als nicht den scharfen Chili. Die Auswahl.

P.S.: Gegrillte Pilze sind arschgeil. Auch ganz ohne Grillsoße.

 

Seitanrezept. Seitanrezept II.

Lustiger Titel IV.

Ein neues Buch in meiner Sammlung lustiger Titel.

I’m gay for my living billionaire Jet Plane von Chuck Tingle.

Und nicht nur der Titel ist lustig, auch das Cover ist echt schräg. Nicht nur, dass das Flugzeug (ja! Es ist ein Flugzeug. Kein brummendes Ding, für das WordPress meinen Blog indizieren würde.) keinen Hals, dafür aber Bauchmuskeln hat, es steht auch noch im Pool der Villa. Während der Billiardär nicht mal weiß, wie man ein T-Shirt trägt. Der Klappentext lässt natürlich auch keine Wünsche offen:

When Alex boards a red-eye flight from New York to Los Angeles, he expects nothing more than another boring business trip. Little does Alex know that the plane itself will soon lead him on a life changing journey of erotic, gay passion.

After learning about the plane’s side business as a blackjack card counter, Alex agrees to meet the billionaire aircraft at his luxurious Beverly Hills mansion. But when things start to heat up by the pool, Alex is taught a lesson in more than just counting cards.

TL;DR: Das Flugzeug hat einen Nebenjob als Kartenzähler beim Black Jack.

Welche Drogen der Autor auch immer nimmt: Sie sollten nicht nur öffentlich zugänglich sein. Sie sollten in jedem Wasserspeicher der Welt untergemischt werden.

Teil I. Teil II. Teil III.

Quartalszwischenstand für 2017.

Die Zeit rast. Es ist warm, die T-Shirts sind raus gekramt, die Heizung ausgeschalten, und ich sammel endlich Löwenzahn und Spitzwegerich für meine zwei Meerschweinchen, die das sehr zu würdigen wissen. In etwa so, wie ein Seriendarsteller es würdigt, wenn ein Kellner ihm seine Bestellung bringt. Also gar nicht. Ihr seht, ich fühle mich sehr geliebt.


Wie auch immer. Gelesen habe ich im ersten Quartal diesen Jahres:

Ella Enchanted by Gail Carson Levine Ender's Game by Orson Scott Card A Storm of Swords by George R.R. Martin Beastly by Alex Flinn Bittersüße Schokolade by Laura Esquivel
Wie Blut so rot by Marissa Meyer 5 Tage Liebe by Adriana Popescu Die Päpstin by Donna Woolfolk Cross Paper Princess by Erin Watt Die Geisha by Arthur Golden Wie Sterne so golden by Marissa Meyer

Ihr seht, mein Lesejahr hat sehr gut gestartet. Endlich habe ich auch mal wieder Enders Spiel gelesen. Der einzige wirkliche Reinfall war Paper Princess. Aber es hat mich gut zu lachen gebracht. Auch wenn ich immer noch nicht sagen könnte, worum es eigentlich geht.

Ab wie Sterne so Golden hat es mich gestört, wie ähnlich sich die Protagonisten in Marissa Meyers Märchenadaptionen sind. Wenn sie sich unterhalten haben, musste ich manche Sätze öfters lesen, um zu verstehen, wer da was sagt. Auch ist der Weltenaufbau immer noch ein Mysterium. Trotzdem ist diese Serie eine der besseren Jugendbuchreihen der letzten Jahre.

Die Geisha hat mir sehr gut gefallen. Allerdings gibts Punktabzug, weil die Protagonistin eine Mary Sue und der Aufbau der Geschichte holprig ist.

Und dass A Song of Ice and Fire meine liebste Fantasy ist bleibt ja kein Geheimnis.

Der Rest ist eher unerwähnenswert. Gut lesbar, aber das wars auch schon.


Mein Vorsatz, jede Woche ein Buch zu lesen, läuft gut. Und das, obwohl ein paar dicke Wälzer dabei waren. Ich hatte mich schon gesorgt, dass meine Statistik dadurch komplett in den Boden kracht und ich Ende des Jahres einige Kurzgeschichten einschieben muss. Aber nein. Alles ist in Ordnung. Trotz der Nicht-Liebe von zwei Meerschweinchen. Hmpf.


Ella Enchanted von Gale Carson Levine * Enders Spiel von Orson Scott Card * A Storm of Swords von George R.R. Martin * Beastly von Alex Flinn * Bittersüße Schokolade von Laura Esquivel * Wie Blut so rot von Marissa Meyer * 5 Tage Liebe von Adriana Popescu * Die Päpstin von Donna Woolfolk Cross * Paper Princess von Erin Watt * Die Geisha von Arthur Golden * Wie Sterne so golden von Marissa Meyer

Ohrwürmer des Tages.

Aufgewacht und den größten Teil des Tages verbracht habe ich mit Unrockbar von Die Ärzte.

Da ich jedoch alles andere als unrockbar bin, und mein Gehirn im Drehkreuz das Hip Hop auszublenden versuchte, ist der Wurm zu Mess Around von Cage the Elefant gewandert.

Während ich Cage the Elefant erst vor kurzem durch Riverdale, die Serie, die auf den Archie-Comics beruht, und die mir eine ernsthafte Midlifecrisis verpasst hat (Hallo?? Der Hauptdarsteller ist 1997 geboren! Seit wann sind solche Schauspieler in High Schools nicht mehr in den 30ern??)
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entdeckt habe, bin ich schon seit vielen, vielen, vielen Jahren Fan der Ärzte. Ich habe früher ihre CDs gesammelt, was damals noch gar nicht so einfach war, und irgendwann dann entmutigt aufgegeben. Ironischer weise kam kurze Zeit später die Best Of-CD raus, aber nicht mal um diese zu kaufen, konnte ich mich noch aufraffen. Inzwischen bin ich eher casual mit ihnen. Ab und zu muss es aber  Abends eine Monsterparty sein.

E-Bücher, der Weg zur ewigen Verdammnis.

Neulich bei Twitter:

 

Ich sags ja schon lange: Buchblogger, die sich damit brüsten, nur Papierbücher zu lesen, sind mir zutiefst suspekt. Gerade wir sollten es besser wissen, als Leute zu verurteilen, weil sie ein Buch lesen. Jedes mal, wenn ich irgendwo “i pledge to read the printed word” lese, ruft das bei mir höchstens eine Reaktion hervor:

15 Things You Shouldn't Say To Someone Struggling With Depression

Wie engstirnig kann man sein? Und wie stolz auf seine Borniertheit? Newsflash: Ihr seid nichts besseres, weil ihr nur Papier lest. (Worauf bloggt ihr eigentlich? Werft ihr euren Abonnenten Pergamentflugzeuge durchs Fenster?) Ihr seid keine magische Elite. Ihr seid Leser. Genau wie jeder andere, der das geschriebene Wort liebt.

Es ist uns allen wichtig, dass Leute Bücher lesen. Wieso erkennt also ein großer Teil von uns E-Buchwürmern den Status des Buchliebhabers ab? Es kommt auf den Inhalt an. Und dieser ist immer der selbe.

Ob er jetzt in einem Papierbuch, auf einem eReader, oder von einer Steinplatte gelesen wird.

Musik einer Geisha.

Und weiter gehts mit japanischer Geschichte. Oder so ähnlich. Jede Geisha muss neben dem Make Up und der Teezeremonie ein Musikinstrument beherrschen. In Arthur Goldens Die Geisha wird beschrieben, wie die Geishalehrlinge jeden Tag ihre Hände in Eiswasser legen, bis diese taub sind, und dann eine Stunde auf ihren Shamisen üben. Iiks! Die Logik dahinter ist, dass man, wenn man schon mit steifen Fingern perfekt spielen kann, keine Probleme mit ungelenken Händen bei Lampenfieber hat.

Shamisen sind japanische Lauten. Neben Trommeln (Tsuzumi), Langflöten (Shakuhachi), und der 13-Saitigen Zither (Koto) ist Shamisen DAS japanische Musikinstrument.

Und es klingt sehr rockig. Vermutlich nicht, wenn es eine Geisha spielt, aber ansonsten (also in nicht-eingefrorenen Händen) ist es fast eine einzige Rockband.

Mir gefällt Shamisen sehr gut. Das könnte ich mir durchaus öfter als Alltagsmusik vorstellen. Vielleicht kommts ja in den nächsten 100 Jahren auch mal im Westen an.

Wie gefällt euch Shamisen?

Make-Up einer Geisha.

Ich lese zur Zeit Die Geisha von Arthur Golden. Und wie man vielleicht am Titel erahnen kann, geht es um Geishas. Diese geheimnisvollen Frauen, die fest an Japans Kultur gebunden sind, und die ich mir seltsamerweise immer mit einer Kanne Tee in der Hand vorstelle. Die 9 Jahre alte Chiyo wird an ein Geishahaus verkauft und dort ausgebildet, einmal selbst eine zu werden. Dabei wird allein schon der Schminkprozess und warum eine Geisha sich gerade so schminkt über mehrere Seiten von ihr beschrieben.

Dann riß sie ein kleines Stück Wachs von einer der Stangen, knetete es mit den Fingerspitzen weich und rieb es sich im Gesicht, am Hals und an der Brust in die Haut.

[…] dann befeuchtete sie einen ihrer flachen Pinsel in einem Gefäß mit Wasser und rührte damit in dem Make-up herum, bis eine kalkweiße Paste entstand. Damit bemalte sie sich Gesicht und Hals, ließ aber die Augen sowie die Umgebung von Mund und Nase frei. Wenn Sie einmal gesehen haben, wie ein Kind Löcher in Papier schneidet, um sich eine Maske zu machen, wissen Sie, wie Hatsumomo aussah, bis sie ein paar kleine Pinsel befeuchtete und damit die Löcher ausfüllte.

[…] Falls Sie es noch nicht wissen, muß ich Ihnen hier etwas über den Stellenwert erzählen, den der Hals in Japan einnimmt: die japanischen Männer bringen dem Hals einer Frau die gleichen Gefühle entgegen wie die Männer im Westen ihren Beinen. Darum ziehen die Geishas den Kragen ihres Kimonos hinten so weit herunter, daß die ersten Wirbel des Rückgrats zu sehen sind; vermutlich ähneln sie darin einer Pariserin, die einen kurzen Rock anzieht. Tantchen malte Hatsumomo ein Muster auf den Nacken, das sanbon-ashi  – Dreibein – genannt wird. Dieses Muster hat eine außerordentliche Wirkung, denn man hat das Gefühl, durch drei kleine, spitz zulaufende weiße Zaunlatten auf ihre nackte Haut zu blicken. Es hat Jahre gedauert, bis ich begriffen habe, wie erotisch das auf Männer wirkt.

[…] Eine Geisha lässt auch grundsätzlich rings um ihren Haaransatz einen schmalen Hautstreifen ungeschminkt, so daß ihr Make-up noch künstlicher, noch mehr wie eine Maske aus dem No-Theater wirkt. Und wenn ein Mann neben ihr sitzt und ihr maskenhaftes Make-up betrachtet, wird er sich um so stärker der nackten Haut darunter bewußt.

Ich weiß nicht, ob es aus den Ausschnitten heraus sticht, aber sich zu schminken und anzuziehen ist für eine Geisha eine Zeremonie.

Und eine faszinierende noch dazu.