Jugendbücher

Wie ich Broody kennen lernte. – How i met Broody.

Dieser Beitrag ist dem Fakt geschuldet, dass ich ein #BroodyBFF bin. Wer Broody noch nicht folgt: Worauf wartet ihr? Nicht nur seine Bauchmuskeln sind phänomenal.

To the english-speaking Broody BFFs: The translation is below. Just scroll your way through all the german and there you go.


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WIe ich Broody kennen lernte.

Ich schaute aus dem Fenster, als ich das Rumpeln des Umzugswagens hörte. Es war Mittwoch, und es war mitten in der Nacht. Auch alle Nachbarn hatten sich an den Fenstern versammelt. Wie übergroße Eulen standen sie vor ihren beleuchteten Fenstern und starrten viel zu neugierig auf die Neuankömmlinge.  Es ist ja auch sehr kurios, umzuziehen, wenn alles dunkel ist. Aber es ist sowieso kurios, nach Löffel zu ziehen. Hier gibt es nichts. Wir haben eine Tankstelle, eine Kirche, und Gehwege, die sowohl Tagsüber, als auch Nachts beiseite geklappt werden, weil sie sowieso keiner braucht. Normalerweise verschwinden die Leute von hier. Deshalb war ja auch dieses Haus leer. Warum jemand hier her ziehen würde, ist wirklich ein Mysterium.

Ich wollte gerade wieder vom Fenster weg treten, um mich erneut meiner Ausgabe von Die Sturmhöhe zu widmen, als ein paar muskulöse Beine, an denen ein muskulöser Oberkörper hing, zu dem ein muskulöses Kinn gehörte, aus dem Wagen stieg. Dadurch, dass er weder Hemd noch Schuhe trug, konnte ich sehr gut sehen, dass er nicht nur jeden Tag stundenlang seine Bauchmuskeln, sondern sogar seine kleinen Zehen trainieren musste.

Er, und ein paar andere, die ich bis jetzt noch nicht bemerkt habe und die seine Brüder sein mussten, denn sie waren nicht weniger gutaussehend und muskulös, schnappten sich ein paar Kartons und gingen damit in das Haus, vor dem der Umzugswagen geparkt hatte.

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Die Sturmhöhe war vergessen. Ich liebte dieses Buch und habe es bestimmt schon 10 mal gelesen, weil die Autorin mich als belesen darstellen will, aber momentan könnte Emily Bronte selber in dieses Zimmer kommen und anfangen, das Buch laut vorzulesen, ich würde es nicht bemerken.

Wer war dieser Gott in Jeans, und warum war er nicht im Fernsehen anstatt in Löffel? Ich beobachtete gespannt, wie er das Haus wieder verlies. Trotz der nächtlichen Kühle rann ihm Schweiß über seinen Muskel bepackten Körper.

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Er wischte sich mit seinem muskulösen Unterarm über sein Gesicht, was allerdings nur darin resultierte, dass seine Haare in alle Richtungen standen. Dann schnappte er sich die letzten beiden Kartons. Als er sich umdrehte stockte mir der Atem: Seine braunen Augen bohrten sich direkt in meine blauen. Braun? Nein. Sie waren Haselnussfarben mit Flecken aus Bernstein und nur einer Spur Ozean im Sturm-Grün. Sie erinnerten mich an Herbstlaub, auch wenn ich nicht sagen könnte, warum. 

♛Axjali♛

Seine Miene verzog sich bei meinem Anblick zu einer wütenden Maske. Was hatte ich getan? Er sah mich an, als hätte ich vergessen, meine Gesichtsmaske abzuwaschen. Diskret schaute ich aus dem Augenwinkel in meinem Spiegel, ob das der Fall war.

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Ich sah eigentlich ganz normal aus. Langes, blondes Haar, zu einem Pferdeschwanz frisiert, eine kleine, mit Sommersprossen besprenkelte Stupsnase, große runde Augen, die immer leicht fragend blickten, und eine Haut so weiß, dass ich schon oft gefragt wurde, ob ich eigentlich jemals die Sonne gesehen hätte.

An sich fand ich mich ganz in Ordnung, wenn auch zu dünn und unsportlich. Doch er sah das offensichtlich anders. Verärgert stapfte er mit den Kartons zurück zum Haus. Ein letzter hasserfüllter Blick zu mir, dann warf er die Türe ins Schloss.

(3) Twitter

Unglaublich! Was für ein Idiot. Trotzdem googelte ich seine Bauchmuskeln ihn am nächsten Tag und fand das Enigma seines Daseins, seinen Twitteraccount.

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Ich wusste doch, dass wir füreinander bestimmt sind.


This post is owed to the fact that i’m a #BroodyBFF. In case you don’t follow Broody yet: What are you waiting for? Not just his abs are fabulous.


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How i met Broody.

The rumbling of the moving truck made me look out of my window. It was wednesday, and it was the middle of the night. The neighbors startet to peek out of their windows, too. Standing in their illuminated windows, they looked like overgrown nosey owls as they stared at the truck. Well, it is peculiar to move in the dark. To move to Spoon is peculiar, anyway. Spoon has nothing to offer. We have a gas station, a church, and sidewalks that were neatly folded aside by day, as by night, because nobody needed them in this small town. Normally people move away from here. Why somebody moves here was a mysterium.

I was just about to go back to my copy of Wuthering Heights as a pair of muscular legs, which hung on a muscular upper body, topped by a muscular chin, ascended out of the car. For the simple reason, that he was neither wearing a shirt nor shoes i could tell very well that even his pinky toes were trained well.

He, and a couple of others i haven’t noticed yet, but must his brothers, because they were similar good looking and muscular, took a couple of boxes and brought them into the house the moving truck parked in front.

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Wuthering Heights was forgotten. I loved this book and read it about the tenth time already, because my Author wants me to look well read, but right now Emily Bronte herself could walk into the room and start reading it out loud and i wouldn’t have noticed.

Who was this god in blue jeans, and why was he in Spoon, not in Americas Next Top Model? Anxiously i observed him walking out of the house again. Despite the chill of the night he sweated all over his muscular body.

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He wiped his muscular forearm over his face but it only resulted in his hair sticking in every direction possible and unpossible. He grabbed the last two boxes and as he turned around, i gasped. His brown eyes locked directly with my blue ones. Brown? No. They were hazelnut with amber spots and a hint of ocean in the storm-green.They remind me of fall leaves, tho why i couldn’t tell.

♛Axjali♛

At my sight, his face distorted into an angry grimace. What did i do? He looked at me so disgusted like i forgot to wipe off my face mask. Out of the corner of my eye, i sneaked a look in my mirror in case i actually did forget.

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Staring back was a normal looking girl. Long, blond hair, carelessly dressed in a ponytail, a small button nose, big round eyes, which always looked slightly wondering, and skin so white, people always asked if i had ever seen the sun in my life.

I thought i was pretty okay, if a bit too skinny and unathletic. But he thought obviously different. Angrily he stomped back to the house. One last, hateful glance in my direction, then he slammed the door shut.

(3) Twitter

Unbelievable! What a smeghead. Still, the very next day, i googled his abs him and found the enigma of his being, his twitteraccount.

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I knew we were meant to be.

Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt von Nicola Yoon.

Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt

Worum es geht:

Madeleine hat SCID, eine extreme Form von Immunschwäche. Seit sie ein Baby war, hat sie das Haus nicht mehr verlassen, da sie auf wortwörtlich alles schwer allergisch reagiert. Einzige Personen, mit denen sie Kontakt hat, sind ihre Krankenschwester Carla und ihre Mutter. 18 Jahre hat das gereicht, doch dann zieht nebenan Olly ein. Ihre Schlafzimmerfenster sind genau gegenüber und nach ein paar pantomimischen Einlagen schreibt er seine E-Mail-Adresse auf das Fensterglas. Und plötzlich ist das Haus für Madeleine viel kleiner, als es bisher war.

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Hörbücher bei Spotify: Kinderbuch-Edition.

So ziemlich jeder hat inzwischen ein Spotify-Konto (und wenn nicht, worauf wartet ihr? Es ist ein toller Service!). Was jedoch kaum einer weiß: In Deutschland gibt es dort auch erstaunlich viele Hörbücher. Und da es in der ganzen Vielfalt schwer ist, etwas selber zu finden, gibt es ab sofort diese Reihe auf dem Blog. Heute starten wir mit Kinderbüchern.

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Beastly von Alex Flinn (Kendra-Chronicles #1).

Beastly (Beastly, #1; Kendra Chronicles, #1)

Soundtrack zur Rezension:

The Duke Spirit – Love Is An Unfamiliar Name


Worum es geht:

In einem Chatroom treffen sich seltsame Gestalten: Ein Bär, ein Frosch, eine Meerjungfrau, ein Monster, und ein Psychiater. Jede Woche kommt diese Selbsthilfegruppe für Hexenflüche zusammen und langsam wird die Geschichte von BeastNYC zusammen gepuzzelt.

Kyle ist 15, hübsch, beliebt – und grausam. Hässliche Menschen haben in seiner Welt nicht verloren und werden gnadenlos rausgemobbt. Sein neuestes Opfer ist Kendra. Sein überraschen ist groß, als Kendra eines Abends wunderschön in seinem Schlafzimmer steht und ihn für seine Vergehen bestraft. Er wird in eine Mischung aus Mensch und Hund verwandelt.

Er hat zwei Jahre, um ein Mädchen zu finden, dass ihn liebt. Und Internet-Dating zählt nicht.


Zitat:

FROGGIE: hi, grizz.

GRIZZLYGUY: Ich habe Neuigkeiten!  Ich bin ein Mensch! Ich bin kein Bär mehr!

BeastNYC: Ein Mensch?

FROGGIE: glckwunsch.

BeastNYC: <- Total neidisch auf Grizz.

GRIZZLYGUY: Das Mädchen – sie heißt Schneeweißchen (also *nicht* Schneewittchen) – folgte mir in den Wald, als sie sich zu ihrem Sommerhaus aufmachten. Sie sah den bösen Zwerg, der mich mit einem Fluch belegte, und sie half mir, ihn zu töten.

FROGGIE: ihr hbt einen Zwerg umgbracht.

GRIZZLYGUY: Einen *bösen* Zwerg.

FROGGIE: trtzdem…

GRIZZLYGUY: Ich habe keine Straftat begangen, indem ich den Zwerg getötet habe, schließlich war ich da noch ein Bär.


Meine Meinung:

Die Idee mit dem Chatroom fand ich toll und modern. Wie die verschiedenen Märchenfiguren miteinander agieren, sich Mut zusprechen, füreinander freuen oder Ideen austauschen war einfach lustig mit anzusehen.

Dabei war FROGGIE mit Abstand mein liebster Chatter. Trotz Schwimmhaut bedingter Tippfehler schafft er es pointiert, sich über die anderen (oder sich selbst. Und Fliegen.) sarkastisch auszulassen. Und wenn er nicht betonen würde, dass er mal ein Prinz war, könnte man vermuten, dass jemand Chandler Bing verwandelt hat.

Bei SilentMaid habe ich mich allerdings gefragt, warum sie ihrem Loveinterest, nu ja, nicht einfach schreibt. Scheint sie ja zu beherrschen.

Es ist nur ein kleiner Teil des Buches im Chat angesiedelt. Die Fragen, die dort gestellt werden, bringen den Leser jeweils zurück zu Kyle, der erzählt, wie das bei ihm so ist.


Gestört hat mich der Spiegel. Der Spiegel. Ich habe mich ja schon damit abgefunden, dass dieses Deus ex Machina seit Es war einmal… von Jean Cocteau in jeder verdammten Die Schöne und das Biest-Neuinterpretation dabei ist. Übrigens ist Es war einmal… die gruseligste Version von die Schöne und das Biest, die ihr so finden könnt.

Seht ihr, was ich meine? Dieser Film ist übrigens für Kinder. Wie die verdammten Sieben Geißlein. Wie auch immer. Kyle benutzt diesen Spiegel, um Mädchen unter der Dusche zu beobachten, dem Präsidenten auf der Toilette aufzulauern, und seinem Loveinterest beim schlafen zu zugucken.

Did that person really just pass you your complimentary cranberry juice with their fingers on the rim of the cup?:

Deus Ex Scuse Me, das geht überhaupt nicht. Im ganzen Buch wird das als lustig und romantisch abgetan, was so gar nicht passt, weil seine schlechten Taten normalerweise als schlechte Taten dargestellt werden. Selbst als er Lindy gefangen nimmt, wird es genau als Gefangenschaft bezeichnet und er wird permanent von anderen Charakteren darauf angesprochen, dass das nicht okay ist. Aber nichtsahnende nackte Mädchen beaugapfeln? Voll okay.

Also den Spiegel hätte man auch weglassen können.

Vielleicht liegt das Problem aber auch daran, dass Kyle und Lindy 16 Jahre alt sind. Das ist verdammt jung für den Plot von Die Schöne und das Biest.

Doof fand ich auch am Schluss, dass

Spoiler zum Schluss! Den Text mit der Maus markieren, um ihn lesen zu können.Will, Kyles blinder Freund, am Ende sehen konnte, weil der Fluch gebrochen wurde.Gut, es war Zauberei, aber es ist nicht das schlimmste der Welt, Jugendlichen klar zu zeigen, dass manches eben kein Happy End hat.


Toll fand ich, dass sie das Buch in großen Teilen um Bücher dreht. Da Kyle das Haus kaum verlassen kann, vertreibt er sich die Zeit mit lesen. Er brettert durch alle Klassiker von Der Glöckner von Notre Dame über Frankenstein zu Das Bildnis von Dorian Grey , und Lindy ist mit ihrem Faible für Bücher der Bronte- (immer noch ohne umgefallene Tüpfelchen, mea culpa) Schwestern und Shakespeare steht ihm in nichts nach.


Der Schreibstil des Buches war angenehm und kurzweilig. Längen (immerhin sitzt Kyle die meiste Zeit Zuhause rum) sind überschaubar und mit Büchern aufgefüllt. Die Charaktere sind leibenswert. Und es gibt sogar Hexen.

BeastNYC: <seufz> Ok. Alles begann mit einer Hexe.

FROGGIE: so fngt immer alls an.


Für Fans von:

Wie Monde so silbern von Marissa Meyer.

Zwischen Schnee und Ebenholz von Ann-Kathrin Wolf.

Hex in the City von Shanna Swendson.


Weitere Rezensionen:

Bella’s Wonderworld.

Zwischen den Seiten.


Fakten zum Buch:
  • Der nächste Band heißt Magical.
  • In Magical geht es darum, wie Kendra rausfand, dass sie eine Hexe ist und dann durch verschiedene Märchen stolpert.
  • Und der doofe Spiegel wird dort schon im Klappentext erwähnt.
  • Verlag: Baumhaus.
  • ISBN: 383393844
  • 333 Seiten.

Beastly von Alex Flinn, mein aktuelles Hörbuch bei Spotify.

Ich muss zugeben, seit ich entdeckt habe, dass es bei Spotify Hörbücher gibt, ist mein Konsum enorm eben jener gestiegen. Mein momentanes Hörbuch ist Beastly von Alex Flinn.

In Beastly geht es um Kyle, der gerne Leuten streiche spielt. Jedes seiner Opfer? Hässlich wie die Nacht. Als er eine Hexe prellt ist diese nicht angetan. Sie verwandelt ihn kurzerhand in eine Mischung aus Hund und Mensch, und wenn er nicht in 2 Jahren jemanden findet, der ihn trotzdem liebt, muss er für immer so bleiben. Kyle ist angeschmiert.



Ich mag Beastly tatsächlich ganz gerne; Kyles Taten werden nicht als cool herunter gespielt, und dass die Leute ihn wie Frankensteins Kreatur behandeln hilft auch nicht dabei, eine Frau zu finden. Eine nette paranormale Romanze, die nur ein wenig creepy ist. (Punktabzug gibts fürs beim schlafen anstarren und spannen von Mädchen unter der Dusche und beim Pickel ausdrücken.)

Wie findet ihr Beastly? Hört ihr auch Hörbücher? Welches ist euer liebstes Hörbuch?

A Little Princess von Frances Hodgson Burnett.

A Little Princess


Sara Crewe wächst auf, wie eine Prinzessin: Ihr reicher Vater verwöhnt sie und und ihre Kindermädchen vergöttern Sara. Als ihr Vater stirbt wird entdeckt, dass er lange kein Geld mehr hatte. Die Schulden muss Sara deshalb in ihrem Mädcheninternat abarbeiten.  Trotz dem Sklavenstatus ist Sara fest entschlossen, sich weiterhin königlich zu benehmen.


Ich habe das Buch zufällig bei Projekt Gutenberg gesehen und   war leicht besorgt: Einerseits mochte ich zwar Der geheime Garten von der selben Autorin, hasste aber (und das nicht mal leidenschaftlich) den Anime Kleine Prinzessin Sara, den es früher gab. Oder vermutlich gibts ihn immer noch, zum Glück wird er aber nicht mehr gezeigt. Auf jeden Fall war meine Sorge unbegründet: Das Buch A Little Princess war toll.

Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Es war eins dieser Bücher, die einen fühlen lassen, als wäre man gefüllt mit warmer Schokolade während man in einem Haufen Welpen und Zuckerwatte liegt.


“I liked you to listen to it,” said Sara. “If you tell stories, you like nothing so much as to tell them to peolpe who want to listen. I don’t know why it is. Would you like to hear the rest?”


Einen Kritikpunkt habe ich: Sara war zu perfekt. Wie der Prototyp einer Mary Sue. Alles was sie tat, alles, was sie sagte, alles war perfekt. In ihrer allererste Unterrichtsstunde verkündet der Lehrer, dass er ihr nichts mehr beibringen könne, weil ihr Französisch vollendet sei. Und so geht es gerade weiter. Also ja. Mir sind Charakter mit einem kleinen Fehler natürlich lieber, auch bei Kinderbüchern. Es wäre zumindest schöner gewesen, wenn es nicht auf jeder Seite 10 mal erwähnt würde, wie toll Sara ist. Nach 5 Seiten dachte ich mir dann doch: Okay, jetzt weiß ichs. Muss man mir nicht mehr sagen.

Als Sara dann jedoch zur Sklavin wurde ist das viel, viel besser geworden. Und ihr abmühen, sich weiter wie eine Prinzessin zu benehmen, obwohl sie seit 2 Tagen nichts mehr zu essen hatte, lässt sie dann doch viel menschlicher erscheinen.


Ein echter Pluspunkt ist, dass Sara ein Buch nach dem anderen verschlingt. Wie ein Buchwurm wühlt sie sich durch jedes Buch, das sie in die Finger bekommt. Sie fiebert auf Neuerscheinungen hin. Und sie wäre generell ein Buchblogger, wenn sie heute am Leben wäre.


Never did she find anything so difficult as to keep herself from losing her temper when she was suddelny disturbed while absorbed in a book. People who are fond of books know the feeling of irritation which sweeps over them at such a moment. The temtation to be unreasonable and snappish is one not easy to manage.

Von daher ist es ein echtes, flauschig-warmes, Wohlfühlbuch.

Lost Land. Die erste Nacht von Jonathan Maberry (Rot & Ruin #1)

Lost Land. Die erste Nacht (Rot & Ruin, #1)


Worum es geht:

Benny Imura ist 15 Jahre alt, und muss deshalb einen Job finden, damit ihm nicht die Essensrationen gekürzt werden. Also steigt er ins Familiengeschäft ein: Sein Bruder Tom soll ihm alles darüber beibringen, wie man Zombies tötet.


Zitat:

Nach einem einwöchigen Gewissenskampf, während dem Chong ihn schier endlos belehrte, er solle sich von vorgefassten Denkbildern lösen und zulassen, dass er Teil des cokreativen Schaffensprozesses des Universums werde (oder so ähnlich), ging Benny zu seinem Bruder und bat ihn, ihn als Lehrling anzunehmen.


Meine Meinung:

Das Buch war okay. Es hat mich oft an The Walking Dead erinnert, an anderen Stellen an Fido.

Fido - Gute Tote sind schwer zu finden

  •  Fido ist der Servicezombie von
  •  Timmy in einem Film in Stile der 50er Jahre.
  •  Fido ist sehr gut.
  •  Wer Fido nicht kennt: Anschauen.
     Die Rezension wartet so lange hier.

Die Charaktere sind den Umständen entsprechend abgehärtet. Die Imuras, die mit Katana und Holzschwert auf Zombiejagd gehen, sind dabei wohl das beste Beispiel. Und Tom ist der gigantischste Badass überhaupt.

Ein großer Plotpoint ist, dass Zombies mal Menschen waren, eine Familie haben, und man sie Respektvoll behandeln soll. Deshalb werden sie nur getötet, wenn ein lebendes Familienmitglied den Auftrag gibt. Bis dahin werden sie irgendwo hin gefesselt, der Unterkiefer an den Kopf gebunden damit sie niemanden beißen, und dann sitzen sie da und verfaulen, bis ein Familienmitglied sie zum Abschuss freigibt.

Äh?

Also ich weiß ja nicht, aber ich fände es respektvoll, wenn man sie einfach tötet. Was ist denn bitteschön respektvoll daran, wenn man an einen Baum (oder wenn man Glück hat, in seiner Wohnung) festgebunden wird mit nem Bändel um den Kopf wie bei Zahnweh, damit man niemanden aus Versehen beißen kann?

Die Bösewichte waren auch sehr dämlich. Sie wollen nicht, dass man rausfindet, dass sie Menschen töten. Also foltern und töten sie in einer Nacht mehrere Menschen, lassen, zwei Zeugen am leben, und entführen ein Mädchen. So bleibt man unauffällig, was? Außerdem setzen sie in dem Garten von zwei Zombiekopfgeldjägern einen Zombie aus, der die beiden töten soll.

Also ich weiß ja, dass das Buch irgendeinen Aufhänger gebraucht hat, aber ich habe die Motive so überhaupt nicht verstanden.

Vom Outdoorteil hätte ich auch gerne mehr mitbekommen. Leider wurde alles damit beiseite gewischt, dass jedes Kind zu den Pfadfindern muss, und damit automatisch weiß, wie man sich in der Natur durchschlägt. Wenn man schon erwähnt, dass sie minutenlang brauchen, um eine Wiese zu überqueren, weil sie auf den Wind warten und weil sich das Gras zur Seite neigt, dann will ich auch wissen, warum. Ein Nebensatz reicht. Ehrlich. Ich war nämlich leider nicht bei den Pfadfindern.

Die Lovestory war mir zu plötzlich und zu fehl am Platz. Sie war einfach nicht in das Buch eingeflochten sondern stand sauer raus.

Und da es keinen Strom mehr gibt, haben die Leute quasi nur das nötigste, dass sie selbst herstellen oder finden können. Aber Nagellack und Tabak, sowas hammse. Die Prioritäten dieser Menschen scheinen leicht verschoben zu sein.

Ich will nicht sagen, dass diese Welt nicht sonderlich gut durchdacht ist, aber diese Welt ist nicht sonderlich gut durchdacht.

Der Schreibstil war auch seeehr einfach. Also nicht Jugendbuchhaft-einfach, sondern einfach-einfach. Das Buch strotzt vor Wiederholungen, und manche Sätze waren so seltsam konstruiert, dass ich sie mehrmals lesen musste.

Das Buch war sehr spannend, und das ist die Rettung. Ansonsten wären die Plotlöcher der Genickbruch gewesen. Naja, und dass die Bösewichte Idioten sind. Wenn man darüber hinweg sehen kann, hat man aber sicherlich Spaß mit dem Buch. Und mit Tom. Besonders mit Tom.


Für Fans von:
  • Fido
  • The Walking Dead
  • Grimm von Christoph Marzi
  • Unsterblich – Tor der Dämmerung von Julie Kagawa
  • Ich soll nicht töten von Barry Lyga

  • Der Nächste Band heißt Lost Land – Der Aufbruch und ist der nächste von insgesamt 7 Bänden
  • Verlag: Thiemann.
  • Cybils Award for Young Adult Fantasy & Science Fiction (2010)
  • Missouri Gateway Readers Award (2013)
  • 528 Seiten.
  • 16,95€ für die Gebundene Ausgabe.

Homes & Ich von Brittany Cavallaro.

 

Die Morde von Sherringford (Holmes und ich, #1)

Worum es geht:

Die Nachfahren von Sherlock Holmes und John Watson treffen sich im letzten Zweig wieder: Jamie und Charlotte haben in dem schmierigen Dobson den selben Typen zum Feind. Dieser ist plötzlich tot. Umgebracht nach dem Vorbild der berühmten Kriminalgeschichte “Das gestreifte Band”. Alles deutet auf Charlotte und Jamie, die sich sofort in Charlottes Labor begeben, um den wahren Mörder zu finden.

(mehr …)

Ich finde schon wieder ein Buch einer gefeierten Autorin voll doof.

Und zwar Sarah J. Maas’ A Court of Thornes and Roses. Ich weiß nicht, ob es inzwischen modern ist, oder einfach desenibilisert, denn ab der Hälfte des Buches (und viel weiter bin ich nicht gekommen) geht es eigentlich nur noch um Vergewaltigung.

Eine Neuerzählung von Die Schöne und das Biest, mit rapey biest-Biest und seinen Vergewaltiger-Freunden.

 

Aber: Das ist gar nicht so schlimm. Weil der Loveinterest nämlich königlich ist. Und damit ist es eine Ehre, von ihm ausgewählt zu werden. Außerdem wollen die Frauen es. Und er ist nicht ganz bei sich, weil dabei ein Zauber auf ihm wirkt, der seine animalische Seite verstärkt.

Ganz abgesehen davon ist Feyre sowieso selber schuld. Sie hat nämlich nicht auf die Männer im Buch gehört, und ist aus ihrem Schlafzimmer gegangen. Von daher ist alles, was ihr passiert ist, zum lachen. Also zumindest für die Männer.

Aber es kitzelte dann doch so schön zwischen Feyres Beinen. Von daher.

Und das, liebe Leser, ist echt scheiße. Ich brech das Buch jetzt jedenfalls ab, weil irgendwie vom Plot nichts übrig geblieben ist und der Rest dann auch noch beschissen wurde.

Sehr schade. Es hat nämlich sehr viel versprechend angefangen. Aber jetzt will ich eigentlich nur mein Geld zurück.

Edit 16.11.2016 : Da ich gerade bei Lovelybooks noch mal ausführlich beschrieben habe, was in dem Buch passiert, dass mich so nervt, und warum ich den zweiten Teil garantiert nicht lesen werde, gibts das hier auch noch mal:

Da ist ein Fest. Auf dem Männer die freie Wahl haben, mit welcher Frau sie Sex haben wollen. Ob die Frau nicht will ist egal, wie die Szene beweist, dass Feyre fast von einer Gruppe vergewaltigt, und nur dadurch gerettet wird, dass ein höherer Mann sie beansprucht. Es wird bei einigen Männern sogar eine Ehre genannt, ausgewählt zu werden.

Und das Buch gibt nicht im geringsten wieder, dass das eine abscheuliche Tat und kein bisschen normal ist. Wäre die Protagonistin nur ein wenig angewidert gewesen. Wenn die Autorin nur ein kleines bisschen angedeutet hätte, dass das nicht in Ordnung ist. Dann hätte ich weiter gelesen.

So hatte das Buch diese Nacht aber als nichts anderes als fast schon romantisch (immerhin wollte der Loveinterest eingetlich sie! Er hat nur eine andere genommen, weil sie nicht da war! Man reiche mir bitte den Eimer.) beschrieben und das ist, gerade für ein Jugendbuch, eine denkbar schlechte Botschaft.

Und wenn man, weil es ein Jugendbuch ist, nicht auf das Thema eingehen will oder kann, dann sollte man es eben draußen lassen und gar nicht erst darüber schreiben.

In dem Buch hat ja schon am nächsten Tag keiner mehr daran gedacht.

Und ja, Feenmoral ist bekanntlich anders als unsere. Aber dann sollte man das auch deutlich als menschlich verwerflich kennzeichnen, und nicht einfach ein bisschen Glitzer drüber streuen, der Leser wird die Scheiße schon fressen, wenn die Autorin nur darauf besteht, dass es romantisch ist.

So funktioniert das einfach nicht. Und das kann auch kein zweiter Band der Welt wettmachen.

Im Gegenteil, ich werde kein Buch von Sarah J. Maas mehr lesen, und schon gar nicht kaufen.

Wie Monde so silbern von Marissa Meyer (Lunar Chroniken #1).

 


 


Worum es geht:

Nach dem vierten Weltkrieg zieht die blaue Pest um die Welt. In Neu-Peking ist der Kaiser erkrankt und liegt im sterben. Sein 18 Jahre alter Sohn, Kai, übernimmt die Politik, und damit auch das feilschen um Frieden mit der Mondkönigin, Levana. Diese ist sehr an einer Heirat in die Monarchie des Asiatischen Staatenbundes interessiert.

Kai ist sie allerdings zuwider, und so begibt er sich auf die Suche nach der tot geglaubten Nichte von Königin Levana. Als sein Android, auf dem er alle gesammelten Informationen gespeichert hat, kaputt geht, bringt er diesen zur besten Mechanikerin der Stadt: Cinder.

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