Allgemein

Ohrwurm des Abends.

Headlong von We Will Rock You.

Als das Musical 2002 raus kam, war man sich einig: Es wird bald verfilmt. Es ist so genial, es kann gar nicht anders sein. Jetzt, 2017, gibts nicht mal einen DVD-Mitschnitt davon. Zum Glück haben wir Youtube.

P.S.: Toni Vincent ist der beste Galileo Figaro der jemals war und jemals sein wird.


Worum es geht:

Auf dem Planet Mall ist selbst komponierte Musik verboten. Nur am Computer hergestellte ist erlaubt. Galileo Figaro hört Lieder in seinem Kopf. Und sie müssen raus. Er ist Der Träumer. Derjenige, der den Planeten befreien wird. Und die Bohemians haben verdammt lange auf ihn gewartet.

Und ich möchte das jetzt endlich mal auf DVD haben, zur Hölle noch mal.


Paper Princess, ein Exempel; oder: Ich würde ja die Welt retten, aber es regnet gerade.

Kurze Info: Ich habe den Paper Princess-Artikel eingemottet. Mir reichts jetzt einfach. Das Thema ist mir nach wie vor wichtig, und das ist der einzige Grund, warum er überhaupt so lange auf dem Blog zu lesen war. Aber das ist es nicht mehr wert. Meine psychische Gesundheit ist mir wichtiger, als dieser Artikel.

Ich habe nicht damit gerechnet, dass er so abheben würde. Ich habe auch nicht damit gerechnet, dass so viele mich persönlich angehen würden. Da werden meine Rezensionen nach homophoben Autoren durchsucht, um mir zu sagen, dass ich nicht besser als diese sei, die Leute, die meinen, dass ich die Klappe halten soll wegen Meinungsfreiheit, kann ich gar nicht mehr zählen, viele reagierten genervt, weils das Thema überhaupt gab, und überhaupt wird alles getan, um den Artikel als redundant einzustufen. Von denen, die überhaupt nicht verstanden haben, worum es eigentlich ging, aber trotzdem munter gebasht haben, will ich gar nicht erst anfangen.

Also: Der Beitrag ist weg, und ich werde dazu auch nichts mehr schreiben. Auch auf die Gefahr hin, dass diese Menschen sich jetzt zu Tode kichern. Ihr habt nicht gewonnen, ihr habt nur lauter gebrüllt.

Die Liste mit den anderen Artikeln bleibt allerdings weiterhin auf meinem Blog. Und sie wird immer erweitert. Wer also weiter an dem Thema interessiert ist: Da gehts lang.

Ich danke allen, die mich in den letzten Tagen unterstützt und bekräftigt haben. Ihr rockt!

Und ansonsten:

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Stört mich nicht! Ich lese ein Buch.

Aus gegebenem Anlass (der in jeder Minute existiert):

Julian Smith –  – I’m Reading a Book

Wo der Herr recht hat, hat er recht. Wenn man einen Buchwurm stört, hat man ganz schnell einen Buchdrachen am Hals.  Mit Feuer spucken und lautem schreien und Zeugs.

Die gemeine Buchwyvern.

Und das ist auch sehr verständlich. Es ist nicht so, dass wir von der Langeweile gerettet werden müssen, die uns ein Buch in die Hand gebracht hat. Der Störer ist mit Sicherheit derjenige, der uns gerade langweilt. Auch, wenn derjenige nur mit Essen, Verkehrsregeln, oder damit kommt, dass es eigentlich sein Buch ist.

Chick Lit-Alarm!

Mein absolutes Guilty Pleassure, Enchanted Inc. von Shanna Swendson, ist gerade als E-Buch für 99ct im Angebot.

Enchanted, Inc. (English Edition) von [Swendson, Shanna]

Es geht um Katie, die so unmagisch ist, dass sie keine Magie sehen kann, und sie wird in eine Zaubererfirma als Gegenchecker für alles magisch veränderbare eingestellt. Und dann ist da der Typ, der gefeuert wurde, und der Rache an allen nehmen will. Katie ist die einzige, die genug Ahnung von der normalen Welt hat, um sich ihm entgegen zu stellen, weil die Zauberer hoffnungslos überfordert sind. Und der Chef ist Merlin und der Loveinterest so schüchtern, dass er sie nicht mal angucken kann und es ist eigentlich total doof und ich liebe es total.

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Lustiger Titel IV.

Ein neues Buch in meiner Sammlung lustiger Titel.

I’m gay for my living billionaire Jet Plane von Chuck Tingle.

Und nicht nur der Titel ist lustig, auch das Cover ist echt schräg. Nicht nur, dass das Flugzeug (ja! Es ist ein Flugzeug. Kein brummendes Ding, für das WordPress meinen Blog indizieren würde.) keinen Hals, dafür aber Bauchmuskeln hat, es steht auch noch im Pool der Villa. Während der Billiardär nicht mal weiß, wie man ein T-Shirt trägt. Der Klappentext lässt natürlich auch keine Wünsche offen:

When Alex boards a red-eye flight from New York to Los Angeles, he expects nothing more than another boring business trip. Little does Alex know that the plane itself will soon lead him on a life changing journey of erotic, gay passion.

After learning about the plane’s side business as a blackjack card counter, Alex agrees to meet the billionaire aircraft at his luxurious Beverly Hills mansion. But when things start to heat up by the pool, Alex is taught a lesson in more than just counting cards.

TL;DR: Das Flugzeug hat einen Nebenjob als Kartenzähler beim Black Jack.

Welche Drogen der Autor auch immer nimmt: Sie sollten nicht nur öffentlich zugänglich sein. Sie sollten in jedem Wasserspeicher der Welt untergemischt werden.

Teil I. Teil II. Teil III.

Quartalszwischenstand für 2017.

Die Zeit rast. Es ist warm, die T-Shirts sind raus gekramt, die Heizung ausgeschalten, und ich sammel endlich Löwenzahn und Spitzwegerich für meine zwei Meerschweinchen, die das sehr zu würdigen wissen. In etwa so, wie ein Seriendarsteller es würdigt, wenn ein Kellner ihm seine Bestellung bringt. Also gar nicht. Ihr seht, ich fühle mich sehr geliebt.


Wie auch immer. Gelesen habe ich im ersten Quartal diesen Jahres:

Ella Enchanted by Gail Carson Levine Ender's Game by Orson Scott Card A Storm of Swords by George R.R. Martin Beastly by Alex Flinn Bittersüße Schokolade by Laura Esquivel
Wie Blut so rot by Marissa Meyer 5 Tage Liebe by Adriana Popescu Die Päpstin by Donna Woolfolk Cross Paper Princess by Erin Watt Die Geisha by Arthur Golden Wie Sterne so golden by Marissa Meyer

Ihr seht, mein Lesejahr hat sehr gut gestartet. Endlich habe ich auch mal wieder Enders Spiel gelesen. Der einzige wirkliche Reinfall war Paper Princess. Aber es hat mich gut zu lachen gebracht. Auch wenn ich immer noch nicht sagen könnte, worum es eigentlich geht.

Ab wie Sterne so Golden hat es mich gestört, wie ähnlich sich die Protagonisten in Marissa Meyers Märchenadaptionen sind. Wenn sie sich unterhalten haben, musste ich manche Sätze öfters lesen, um zu verstehen, wer da was sagt. Auch ist der Weltenaufbau immer noch ein Mysterium. Trotzdem ist diese Serie eine der besseren Jugendbuchreihen der letzten Jahre.

Die Geisha hat mir sehr gut gefallen. Allerdings gibts Punktabzug, weil die Protagonistin eine Mary Sue und der Aufbau der Geschichte holprig ist.

Und dass A Song of Ice and Fire meine liebste Fantasy ist bleibt ja kein Geheimnis.

Der Rest ist eher unerwähnenswert. Gut lesbar, aber das wars auch schon.


Mein Vorsatz, jede Woche ein Buch zu lesen, läuft gut. Und das, obwohl ein paar dicke Wälzer dabei waren. Ich hatte mich schon gesorgt, dass meine Statistik dadurch komplett in den Boden kracht und ich Ende des Jahres einige Kurzgeschichten einschieben muss. Aber nein. Alles ist in Ordnung. Trotz der Nicht-Liebe von zwei Meerschweinchen. Hmpf.


Ella Enchanted von Gale Carson Levine * Enders Spiel von Orson Scott Card * A Storm of Swords von George R.R. Martin * Beastly von Alex Flinn * Bittersüße Schokolade von Laura Esquivel * Wie Blut so rot von Marissa Meyer * 5 Tage Liebe von Adriana Popescu * Die Päpstin von Donna Woolfolk Cross * Paper Princess von Erin Watt * Die Geisha von Arthur Golden * Wie Sterne so golden von Marissa Meyer

Ohrwürmer des Tages.

Aufgewacht und den größten Teil des Tages verbracht habe ich mit Unrockbar von Die Ärzte.

Da ich jedoch alles andere als unrockbar bin, und mein Gehirn im Drehkreuz das Hip Hop auszublenden versuchte, ist der Wurm zu Mess Around von Cage the Elefant gewandert.

Während ich Cage the Elefant erst vor kurzem durch Riverdale, die Serie, die auf den Archie-Comics beruht, und die mir eine ernsthafte Midlifecrisis verpasst hat (Hallo?? Der Hauptdarsteller ist 1997 geboren! Seit wann sind solche Schauspieler in High Schools nicht mehr in den 30ern??)
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entdeckt habe, bin ich schon seit vielen, vielen, vielen Jahren Fan der Ärzte. Ich habe früher ihre CDs gesammelt, was damals noch gar nicht so einfach war, und irgendwann dann entmutigt aufgegeben. Ironischer weise kam kurze Zeit später die Best Of-CD raus, aber nicht mal um diese zu kaufen, konnte ich mich noch aufraffen. Inzwischen bin ich eher casual mit ihnen. Ab und zu muss es aber  Abends eine Monsterparty sein.

E-Bücher, der Weg zur ewigen Verdammnis.

Neulich bei Twitter:

 

Ich sags ja schon lange: Buchblogger, die sich damit brüsten, nur Papierbücher zu lesen, sind mir zutiefst suspekt. Gerade wir sollten es besser wissen, als Leute zu verurteilen, weil sie ein Buch lesen. Jedes mal, wenn ich irgendwo “i pledge to read the printed word” lese, ruft das bei mir höchstens eine Reaktion hervor:

15 Things You Shouldn't Say To Someone Struggling With Depression

Wie engstirnig kann man sein? Und wie stolz auf seine Borniertheit? Newsflash: Ihr seid nichts besseres, weil ihr nur Papier lest. (Worauf bloggt ihr eigentlich? Werft ihr euren Abonnenten Pergamentflugzeuge durchs Fenster?) Ihr seid keine magische Elite. Ihr seid Leser. Genau wie jeder andere, der das geschriebene Wort liebt.

Es ist uns allen wichtig, dass Leute Bücher lesen. Wieso erkennt also ein großer Teil von uns E-Buchwürmern den Status des Buchliebhabers ab? Es kommt auf den Inhalt an. Und dieser ist immer der selbe.

Ob er jetzt in einem Papierbuch, auf einem eReader, oder von einer Steinplatte gelesen wird.