Musik einer Geisha.

Und weiter gehts mit japanischer Geschichte. Oder so ähnlich. Jede Geisha muss neben dem Make Up und der Teezeremonie ein Musikinstrument beherrschen. In Arthur Goldens Die Geisha wird beschrieben, wie die Geishalehrlinge jeden Tag ihre Hände in Eiswasser legen, bis diese taub sind, und dann eine Stunde auf ihren Shamisen üben. Iiks! Die Logik dahinter ist, dass man, wenn man schon mit steifen Fingern perfekt spielen kann, keine Probleme mit ungelenken Händen bei Lampenfieber hat.

Shamisen sind japanische Lauten. Neben Trommeln (Tsuzumi), Langflöten (Shakuhachi), und der 13-Saitigen Zither (Koto) ist Shamisen DAS japanische Musikinstrument.

Und es klingt sehr rockig. Vermutlich nicht, wenn es eine Geisha spielt, aber ansonsten (also in nicht-eingefrorenen Händen) ist es fast eine einzige Rockband.

Mir gefällt Shamisen sehr gut. Das könnte ich mir durchaus öfter als Alltagsmusik vorstellen. Vielleicht kommts ja in den nächsten 100 Jahren auch mal im Westen an.

Wie gefällt euch Shamisen?

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2 Kommentare

  1. Was für ein tolles Instrument! Es klingt wirklich nach einer ganzen Band mit verschiedenen Instrumenten als nach einem einzigen. Ob es sich im Westen durchsetzen kann wird sich zeigen, obwohl ich etwas skeptisch bin.

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