Mentale Ignorierliste.

Ich öffnete heute eine Rezension zu Fight Club 2. In der Rezension ging es eigentlich nur darum, ob ein Sequel überhaupt sein muss, weil Fight Club ja so ein Klassiker ist (mit dem Ergebnis, dass es kein Ergebnis gab), aber das einzige, das mich interessiert hat…

… Der Erzähler hat einen Namen bekommen.

EINEN NAMEN!

Und allein deshalb ist das Buch bei mir auf die mentale Ignorierliste gewandert. So funktioniert das ja mal überhaupt nicht.

Pfah.

 

Habt ihr auch eine mentale Ignorierliste? Könnt ihr euch noch erinnern, welche Bücher da drauf stehen?

 

 

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9 Kommentare

  1. Eine richtige Ignorier-Liste habe ich nicht…es ist eher so, dass ich bei manchen zu gehypten Büchern mich abwende….da habe ich keine Lust drauf…vielleicht mal wenn ich vergessen habe, dass jeden Tag eine andere Rezi dazu da war. manche machen mich neugierig…manche stossen mich dann ab…Fight Club habe ich nur den Film gesehen…aber irgendwo auf dem Dachboden liegt das Buch dazu:-)

    1. Ach, der Film ist sehr gut.

      Stimmt. Wenn 1000 Rezensionen zu einem Buch kommen, das mich gar nicht interessiert, dann ignoriere ich das auch. John Greens Sternending (so gründlich ignoriert, dass mir der Titel entfallen ist) ist so ein Buch. Einmal die Inhaltsangabe gelesen, gemerkt, dass ich das nicht lesen will, Existenz vergessen.

      Bis solche Fragen kommen oder einem zum billiardsten mal gesagt wird, wie genial es doch ist 😀

      1. Genau so in etwa….John Green und Hoover und…andere vergessen….am Anfang war noch Interesse…aber jetzt…erstmal nicht…vielleicht bricht die Neugier doch noch mal durch..:-)

          1. Ja…bei mir zur Zeit auch nicht….sie ist wirklich überall…da kommen auch ständig neue Bücher raus, bei denen ich nie weiss, ob es auch wirklich neue sind..:-)

    1. Der Protagonist hat keinen Namen im Buch (und auch im Film), weshalb ihn die Fans „Den Erzähler“ nennen. Es ist ein ganz großer Teil von Fight Club, dass der Erzähler keinen Namen hat. Es zeigt auf, wie gestört sein Verhältnis zu sich selber ist, dass er nicht mal daran denkt, jemandem seinen Namen zu sagen(, Tyler aber durchaus einen Namen hat).

      Dass er jetzt einen Namen bekommt zerstört das irgendwie. Es fühlt sich einfach sehr unpassend an. Manche Mythen sollte man beibehalten. Z.B. dass Vampire Blut saufen. Dass die Simpsons gelb sind. Oder dass der Erzähler keinen Namen hat.

      Meiner Meinung nach zumindest.

      1. Okay, danke.

        Und wie heißt er nun, der Erzähler? Oder hast du nur gelesen, dass er benannt wird?

        Btw könnte die Namensgebung ein stilistisches Mittel sein um zu zeigen, dass er ein nunmehr weniger gestörtes Verhältnis zu sich selbst hat!?

        1. Da das Buch aber darum geht, dass Tyler wieder da ist, wohl eher nicht 😀 Keine Ahnung. Im Moment fühlt es sich eher so an, als würde der Autor Fundamente einreißen. So wie damals, als Helen Fielding Mark Darcy umbrachte. Vielleicht tue ich Palahniuk ja auch unrecht, und es ist in Wirklichkeit ganz toll. Wer weiß.

          Er heißt jetzt Sebastian.

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