Paper Princess, ein Exempel; oder: Es hat begonnen.

Nach dem ich vor kurzem noch sehr angepisst war, bin ich nun stolz. So so stolz. Warum? Die Buchblogger mucken auf. Die Stimmen, sowohl von Bloggern als auch von Autoren, werden immer mehr. Sie alle finden das aktuelle Frauenbild in Büchern mehr als zweifelhaft. Und drücken das auch deutlich in Blogartikeln aus.

Ich bin sehr glücklich mit dieser Entwicklung. Bald haben wir die Welt geändert! (Und wenn nicht schimpfe ich einfach weiter.)

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Ich bin mir auch bewusst, dass mein Blog in vielen deutschsprachigen Blogartikeln verlinkt ist. Inzwischen sind es schon so viele, dass ich kaum mit lesen hinterher komme. An dieser Stelle noch mal: Danke! Ich habe anfangs versucht, allen persönlich zu kommentieren, aber es sind einfach zu viele.

And now, without much further ado… die wichtigste Linkliste, die ich jemals erstellt habe.


[Offener Brief] Was soll das mit den RapeFiction Romanen? von Frau Schreibseele.

Sollen eure Töchter dieses Vorbild leben? Sollen sie sich von einem Mann dominieren und vorschreiben lassen, wie sie zu leben und zu lieben haben? Und vor allem möchtet ihr, dass es völlig in Ordnung für sie ist, dass sie sich von einem Mann vergewaltigen lassen?

Ist das euer Weltbild einer idealen Frau?

Frau Schreibseele hat auch einen anderen Artikel zu diesem Thema geschrieben:Rape Fiction – Muss das wirklich sein?


Gewaltverherrlichung – Oder: die Buchwelt schockt uns! von Kejas-Blogbuch.

Und das ist die heutige Erotik? Die große Liebe ist gekennzeichnet von Kontrolle und Besitz? Die Frau von heute ist dem Mann fügig, willenlos bei der kleinsten körperlichen Berührung? Immer wieder kommen Formulierungen in solchen Büchern wie „Sex muss so sein“ und das ist es was Jugendliche lesen sollen? Der Sex soll gleichgestellt werden mit Schmerz?


[Mein Ärger über] Gefährliche Romantisierungen in Büchern von Back Down To Earth.

Was ist das für ein Bild für jugendliche Leser? Dass Männer sich alles herausnehmen dürfen, dass sie einer Frau vorschreiben können, was sie zu tragen hat und dass sie ihre voyeuristische Ader ausleben dürfen, weil das neuerdings so romantisch ist?


Meine Probleme mit Pseudo-Liebesromanen* von Nina C. Hasse.

Solche Passagen finden sich auch in dem ein oder anderen Thriller – mit einem gravierenden Unterschied: Meistens hat ein Opfer sexueller Belästigung solche Gedanken dem oder den Täter(n) gegenüber. Hier jedoch werden die Täter nicht als solche dargestellt, denn schließlich ist einer von ihnen der Love Interest unserer Protagonistin.


Lydia Benecke: Shades of Grey ist sexuelle Gewalt von ruhrbarone.de

BDSM ist eine Gemeinschaft, die an Sicherheit und Geborgenheit glaubt. Einwilligung ist immer notwendig und Partner kümmern sich um einander. Nach Handlungen und Rollenspiel sind die Partner gefühlsmäßig füreinander da, um sich beim Übergang aus dem Spiel zu helfen. FSOG beinhaltet nichts davon.


Gaslighting the Reader: the MMC, Part One von Emily Barnard.

How it is just amazing that he tells her she looks lovely in that green gown, or remembered that her favorite book of all time is A Tree Grows in Brooklyn. It is the pinnacle of love that he picks her up for a date, or pours the glass of wine for her, or is wearing a tie. It’s so romantic that he treats her with, um, fundamental consideration and acts like a mature and responsible adult.


Problematisches Verhalten in Büchern von Babsi.

Was vereint all diese Buchtypen? Meist, dass sie als gutaussehend und wohlhabend beschrieben werden. Das gibt ihnen scheinbar das Recht sich über alle Zweifel zu erheben. Wäre es ein untersetzter, verschwitzter Mann in seinen 40ern würde die Szene im Buch vermutlich ganz anders aussehen.


Gibt es eine Verantwortung der Buchbranche? von Bordsteinprosa.

Wenn wir also Literatur im Mainstream platzieren, deren Inhalt sich an Grundgesetz, Strafgesetzbuch und sämtlichen moralischen und ethischen Grundwerten unserer Gesellschaft reiben, müssen wir als Autoren, Agenten und Verlage dafür sorgen, dass dies dem Leser ebenso bewusst ist.



Liebe Verlage: Aus Macht folgt Verantwortung von Fantastronautin.

Verlage stehen für Qualität. Zumindest in der Vorstellung der meisten Leser. Sie vertrauen darauf, dass professionelle Lektoren die besten Geschichten unter allen eingesandten Manuskripten auswählen. Dass bei der Selektion auch das Verkaufspotenzial eine wichtige Rolle spielt, ist legitim, denn Verlage sind Wirtschaftsunternehmen. Problematisch wird es, wenn der Profit zum einzig entscheidenden Auswahlkriterium wird.


Das Buch ist problematisch, aber… von Isabella.

Aber wer bin ich, zu sagen, dass Rassismus weniger problematisch ist als Ellas Prostitution in Paper Princess? Eben. Da gibt es kein Abwägen. Es ist beides verdammt noch mal ein Problem. Es ist sogar ein Problem, über das gesprochen wird. Aber die Fans — und da nehme ich mich nicht aus! — verschließen davor die Augen.


Um das noch mal hervorzuheben: Es geht nicht darum, diese Bücher zu verbieten. Es geht darum, dass die Leser darüber nachdenken, was sie da lesen. Es geht darum, dass die Blogger realisieren, was sie da empfehlen. Es geht darum, dass sexuelle Gewalt nicht romantisch ist.

Es geht darum, dieses Thema nicht tot zu schweigen.


*Wer noch verlinkt werden möchte, bitte melden. Wer nicht hier verlinkt sein will (hey, ich versteh das!) bitte auch.

Malou [Diebin von Geschichten] von Lisa Rosenbecker.

Malou [Diebin von Geschichten]

Worum es geht:

Malou ist eine Anti-Muse. Wenn sie einen Autoren küsst, geht seine Idee für ein Buch verloren. Sie hat nur drei Probleme:

  • Ihre letzten beiden Aufträge wurden ermordet.
  • Sie wurde an den Tatorten gesehen.
  • Detektiv Lansbury vom Scotland Yard findet, da besteht ein Zusammenhang.

Malou nimmt also eine nicht ganz so freiwillige Pause vom Geschichten stehlen um zu investigieren. Mit ihren Ermittlungen landet sie schon bald in der Zwischenwelt, die Bücher von unserer trennt.


Soundtrack zur Rezension:

Karpatenhund – Gegen den Rest


Zitat:

Er bewies damit etwas, was ich ebenfalls für ein wahres Klischee über die Engländer hielt: schwarzen Humor. Nur ein Engländer konnte auf die Idee kommen, die Pizza eines Mannes zu essen, der nach Aufgabe seiner Bestellung ermordet worden war.


Meine Meinung:

Die Idee ist wirklich genial. Klar, wenn es Musen gibt, muss es auch Anti-Musen geben, ne? Eigentlich eine einfache Rechnung. Schon allein deshalb musste ich das Buch un-be-dingt lesen. Wobei ich eh ein Sucker bin, sobald irgendwo jemand als Dieb bezeichnet wird. Als Kind war Robin Hood mein Held, okay? Das ist auch der Grund, warum ich bei Bogenschützen große Augen bekomme.

Wie auch immer.

In diesem Buch gibt es keine Bogenschützen.

(Was wirklich schade ist. Jedes Buch profitiert von Bogenschützen. Just sayin’.)


Der Schreibstil ist locker leicht fluffig. Wie Katzenhaare gemischt mit Kaffeepulver. Das Buch ist humorvoll, spannend, und kreativ. Die Autorin kommt ständig mit einer neuen Idee um die Ecke, mit der andere Autoren gleich ein ganzes Buch gefüllt hätten.


Ein bisschen gestört hat mich, dass immer wieder Worte falsch benutzt wurden. Da ist ein Zimmer sporadisch eingerichtet, und jemand möchte seine Position nicht untermauert haben. Außerdem wurde das Satzzeichen >> manchmal durch ein Apostroph ersetzt. Ich bin mir sicher, dass da das Wörterbuch des Schreibprogramms Schindluder getrieben hat.

Allerdings wäre das durch Korrekturlesen schnell behoben gewesen.

Einmal hat jemand mit einer Waffe gezielt, um dann ein Messer zu ziehen, nur um im nächsten Satz wieder mit einer Pistole rumzufuchteln. Vermutlich wurde das nach dem ersten Entwurf geändert und das Messer ist ein Überbleibsel. Auch das wäre einfach nachzubessern. Verlag? Probeleser? Irgendjemand? Nein?


Ich mochte Malou sehr gerne. Malous Mutter ist der Koffein getankte Knaller und beste Freundin Emma kann ruhig ein eigenes Buch bekommen.

Die Charaktere sind durchweg sympathisch, nehmen sich selbst nicht zu ernst, und generell sind ihre Taten meist nachvollziehbar.


Ein Minuspunkt ist die Sicht auf Männer, die da durchscheint. Immer wieder meint Malou etwas über sie, wo ich nur “Hoppla!” dachte. Nichts allzu schlimmes, aber… nu ja. Es ist eine sehr überholte Sichtweise.

Männer konnte man nicht mal einen Tag allein lassen.

Ganz abgesehen davon, dass Malou an einer Stelle eine Frau auf Anhieb als “Oberzicke” betitelt. Warum? Darum. Ihren echten Namen kannte sie ja noch nicht, ne.


Der Plot ist meist Actionreich. Irgendwas passiert immer und es gibt nur wenige unbedeutende Szenen. Selbst wenn mal eine Kaffeepause eingelegt wird, unterhalten sich die Leute dabei über den Fall. Und Kaffeepausen werden bei Malou oft eingelegt.

Überhaupt ist Essen sehr prominent in diesem Buch. Es hat mich dazu gebracht, mitten in der Nacht Pfannkuchen zu backen, und die Tomatensuppe, die ich wegen diesem Buch kochen musste, war auch sehr lecker.


Ein großes Problem, das ich hatte, war das Fernsehen. Richtig gelesen. Die Charakter unterhalten sich nicht nur ständig über Filme und Serien, sie verbringen auch eine ganze Nacht damit, sich DVDs anzugucken. Und Malous Katze ist nach Sheldon Cooper aus The Big Bang Theory benannt.

Ich hätte es viel passender (und spannender!) gefunden, wenn sich die Charakter über Bücher und Geschichten unterhalten hätten. Malou ist Literaturstudentin. Trotzdem redet sie eigentlich nur über Arrow und Despicable me. Und das Passwort, um zum Knotenpunkt des Litversums zu kommen, ist Apfelkuchen.

Ich war in der Hinsicht sehr enttäuscht. Wenn man schon mal ein Buch über Bücher liest, dann hätte ich auch ein bisschen was über Bücher erwartet.


Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Das Buch ist wirklich spaßig zu lesen und ich bin gespannt, was die Autorin als nächstes schreibt. Einfallsreichtum hat sie auf jeden Fall.


Für fans von:

Hex and the City von Shanna Swendson

Die Vierte Braut von Julianna Grohe

Der Fall Jane Eyre (Thursday Next, #1) von Jasper Fforde


Weitere Rezensionen:

Julias Wunderland

Wer verlinkt werden möchte, bitte melden.


FAKTEN ZUM BUCH:
  • Malou [Diebin von Geschichten] ist ein Einzelband.
  • Verlag: Impress.
  • Das Buch hat 247 Seiten.
  • Preis fürs E-Book: 3,99€
  • ISBN: 978-3-646-60263-0

Stört mich nicht! Ich lese ein Buch.

Aus gegebenem Anlass (der in jeder Minute existiert):

Julian Smith –  – I’m Reading a Book

Wo der Herr recht hat, hat er recht. Wenn man einen Buchwurm stört, hat man ganz schnell einen Buchdrachen am Hals.  Mit Feuer spucken und lautem schreien und Zeugs.

Die gemeine Buchwyvern.

Und das ist auch sehr verständlich. Es ist nicht so, dass wir von der Langeweile gerettet werden müssen, die uns ein Buch in die Hand gebracht hat. Der Störer ist mit Sicherheit derjenige, der uns gerade langweilt. Auch, wenn derjenige nur mit Essen, Verkehrsregeln, oder damit kommt, dass es eigentlich sein Buch ist.

Hörbücher bei Spotify: Romane

Das ist der zweite Teil meiner Reihe über Hörbücher bei Spotify. Es gibt dort unglaublich viele Hörbücher, die unglaublich ungeordnet sind. So ist es kein Wunder, dass kaum einer darüber bescheid weiß. Da ich allerdings Schwabe bin, und kostenloses 10 Meter gegen den Wind riechen kann, bleiben die vor mir nicht verborgen. Da ich allerdings nicht nur Schwabe bin, sondern auch Geschwister habe, bin ich ans teilen gewöhnt. So werde ich hier ab und an eben jene Hörbücher vorstellen.

spotifyblog

Wie man auch Hörbücher hören kann, wenn man kein Premium hat, habe ich im ersten Teil erklärt. So, without much further ado, vier Romane bei Spotify.


Die Vegetarierin von Han Kang.

(mehr …)

Paper Princess, ein Exempel; oder: Was zur Hölle ist los mit euch?! ಠ_ಠ

CW: Sexuelle Gewalt.

Ich bin geschockt. Und zwar von der Buchblogwelt. Ja, genau. Von euch bin ich geschockt. Und von eurer Begeisterung für das Werk, das Paper Princess heißt.

In Paper Princess von Erin Watt geht es um Ella. Ella ist 17 Jahre alt. Und strippt. Sie ist Vollwaise und gibt sich als ihre Mutter aus, um alleine leben zu können. Dann kommt plötzlich ein fremder Mann in Ellas Leben, der sie entführt (anders kann mans wirklich nicht nennen. Er zerrt sie in ein Auto und fährt damit in ein Flugzeug, mit dem er davon fliegt. Nein, ich denke mir das nicht aus.), und ihr anbietet, ihr jeden Monat 10.000$ zu zahlen, wenn sie bei ihm lebt. Er hofft, seine fünf verwöhnten Söhne werden dadurch eine Dosis Realität bekommen.


Für alle, die Paper Princess nicht kennen, hier ein Auszug:

Edit: WordPress hat diese Passage zensiert. Ich lass mir was anderes einfallen.

Vielen Dank an Der Leseartz, die diese Seite abfotografiert hat. Wenn darauf morgen schwarze Balken sind, gibt sich WordPress sehr viel Mühe.

©Erin Watt, Paper Princess


Ein paar Seiten weiter:

In meinem Rucksack stecken zehn Riesen. Ich muss nicht für alte Säcke strippen, die in ihren verschwitzten Händen Dollarscheine zerknüllen. Und zwei Jahre sexuelle Belästigung und andere Beleidigungen von den Jungs überstehe ich locker.

Doch dann. Einer der Brüder verliebt sich in Ella. Und zum Glück ist er ziemlich heiß, und mag keine T-Shirts tragen, weswegen Ella keine Einwände hat. Alles ist vergessen. Die anderen vier Brüder adoptieren sie und nennen sie liebevoll Schwesterchen, während der Verliebte sich immer noch wie ein Arschloch benimmt. Nur mit mehr Besitzanspruch.

Zusammenfassend: Cinderella trifft Die Schöne und das Biest trifft Heilige Scheiße, was ist das?!


Blogger finden das voll toll romantisch. Obwohl sie zugeben, dass da Missbrauch passiert. Warum? Darum. Es ist eben unterhaltsam, ne.


Nachdem ich fast täglich eine neue positive Rezension zu Paper Princess gesehen habe, und diesen Bloggern nicht mehr folge, da ich solche Blogs echt nicht lesen will, ist mir vor ein paar Tagen bei Twitter der Kragen geplatzt.

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Es gab viele Antworten. Einige zustimmend, manche rechtfertigend, ein paar uninteressiert.

Und jetzt, nach dem längsten Vorwort aller Vorworte, gehe ich hier noch mal auf ein paar Punkte ein, die in letzter Zeit aufkamen.


Geht es nur um Paper Princess von Erin Watt?

Nö. Paper Princess sticht nur durch zwei Dinge hervor. Erstens kommen dazu gerade täglich mehrere neue Rezensionen. Zweitens ist der Missbrauch nicht nur offensichtlich, er wird im Buch selber so genannt (s.O.). Daher ist es als Beispiel ideal.


Ich weiß, wie problematisch das Frauenbild in einem Buch ist, bin aber alt genug, um es trotzdem gut zu finden.

Nicht jeder ist alt genug. Und ihr bringt das voller Absicht in die Gehirne anderer, wo es dann rumoren kann. Stellt euch vor, ihr habt 200 Leser. Fünf davon kaufen das Buch, und empfehlen es nochmal zwei Freunden. Ihr habt also geschafft, dass das Buch von 15 Menschen gelesen wird.  Glückwunsch. Das ist ein erfolgreicher Blog.  Jetzt rechnet das mal auf 200 weitere Blogs hoch. Was noch eine sehr geringe Anzahl ist. Und nu, wie viele von denen sind reif genug, um den Inhalt richtig einzuschätzen?

Leute, wie wärs mal mit ein bisschen sensibel sein? Viele Leser werden denken, das ist romantisch. Viele Leser werden denken, so ein Verhalten ist normal.

So ungern ich irgendjemandem irgendwas übertrage, ihr habt Verantwortung.


Es ist unterhaltsam!

Das ist ein sehr niedriger Maßstab, wenn das Buch ansonsten voller Scheiße steckt.


Hauptsache, die Leute lesen.

Siehe oben. In den falschen Köpfen ist so ein Buch sehr gefährlich.

Bücher verändern, wie wir die Welt sehen. Je öfter man etwas liest, desto normaler wird es für uns. Und je mehr Leute es lesen, desto normaler wird es in der Gesellschaft.


Viele Blogger haben angst, keine Rezensionsexemplare mehr zu bekommen, wenn sie negative Rezensionen schreiben.

Ganz ehrlich? Dann sollte man gar kein Blogger sein. Schreibt eure eigene Meinung oder lasst es bleiben.  Man hat doch nicht nur einen Blog, um kostenloses Lesematerial abzugreifen.


Der Loveinterest in meinem Buch ist kein Mensch und hat deshalb eine andere Moral.

Er ist menschlich genug, um sich in einen Menschen zu verlieben. Dann sollte er auch menschlich genug sein, um Frauen gut zu behandeln. Ob er jetzt ein Elf, ein Flugzeug, oder ein Alien ist. Natürlich gilt das auch umgekehrt. Wenn der Blob weiblich ist und der Mensch männlich. Oder beide das selbe Geschlecht haben.


Die Protagonstin ist eine starke, unabhängige Frau.

Und das berechtigt die Männer im Buch, sie zu belästigen, weil… ?


Jeder hat ein Guilty Pleassure.

Das ist wahr. Das bedeutet aber nicht, dass man es bewerben muss. Zumindest wenn man schon weiß, und es selber zugibt, dass es sexuelle Gewalt verherrlicht.


Das Cover von Paper Princess sieht so aus, als wären darauf aufgereihte Popos.

Ja, das stimmt.


Willst du Schokolade?

Aber immer doch.


Wie seht ihr das? Haben Blogger Verantwortung? Welche Punkte fallen euch noch dazu ein? Was würdet ihr euch für die Zukunft von Büchern und Blogs wünschen?


Weitere Meinungen zu Paper Princess:

Zunächst mal sei die Leserunde dazu auf Twitter erwähnt, die ihr unter den Hashtags #bbfliest und #PaperPrincess findet.

Kitsune Books

Laberladen

I Am Jane

Der Leseratz

(Wird erweitert. Wer verlinkt werden möchte, bitte melden.)


Weitere Themen zu Feminismus auf meinem Blog:

Also ich kann weibliche Bösewichte gar nicht mal so gut leiden.

Warum ich keine Bücher von Sarah J. Maas mehr lesen werde.

Wie viel Bad Boy ist zu bad?.

Von Edwards und anderen Typen.

Chick Lit-Alarm!

Mein absolutes Guilty Pleassure, Enchanted Inc. von Shanna Swendson, ist gerade als E-Buch für 99ct im Angebot.

Enchanted, Inc. (English Edition) von [Swendson, Shanna]

Es geht um Katie, die so unmagisch ist, dass sie keine Magie sehen kann, und sie wird in eine Zaubererfirma als Gegenchecker für alles magisch veränderbare eingestellt. Und dann ist da der Typ, der gefeuert wurde, und der Rache an allen nehmen will. Katie ist die einzige, die genug Ahnung von der normalen Welt hat, um sich ihm entgegen zu stellen, weil die Zauberer hoffnungslos überfordert sind. Und der Chef ist Merlin und der Loveinterest so schüchtern, dass er sie nicht mal angucken kann und es ist eigentlich total doof und ich liebe es total.

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Ohrwurm für Game of Thrones-Fans.

Und natürlich auch für die, die A Song of Ice and Fire genau so sehr lieben, wie ich.

Womit die Macher der App natürlich ganz recht haben: Die meisten Tode in ASOIAF sind selbst verschuldet. Irgendwie. Aber wenn man eh mal realisiert, dass alle Probleme daher stammen, dass Leute nicht in ihren Hosen bleiben können, ist das vermutlich eine Selbstverständlichkeit.

 

Music: Tangerine Kitty — Dumb Ways to Die

Gemüse verschlingen.

 :

Ich schrieb ja schon mal, dass auch wir Veganer sehr gerne grillen gehen.

Kühne hat passend dazu sehr viele vegane Grillsaucen, alle auf der Homepage nicht nur gekennzeichnet, sondern auch mit Filter, damit man sich nicht durchsuchen muss. Sehr lobenswert.

Kühnesoßen auf vegan.

Jetzt weiß ich nur noch nicht, ob ich zu meinem Gemüse die Extrascharfe Brandstifter Sauce nehmen, oder, ganz rebellisch, die Made for Meat Aji Panca Chili Sauce für mein Seitan zweckendfremden soll.

Sowas ist man ja gar nicht mehr gewohnt. Als nicht den scharfen Chili. Die Auswahl.

P.S.: Gegrillte Pilze sind arschgeil. Auch ganz ohne Grillsoße.

 

Seitanrezept. Seitanrezept II.

Lustiger Titel IV.

Ein neues Buch in meiner Sammlung lustiger Titel.

I’m gay for my living billionaire Jet Plane von Chuck Tingle.

Und nicht nur der Titel ist lustig, auch das Cover ist echt schräg. Nicht nur, dass das Flugzeug (ja! Es ist ein Flugzeug. Kein brummendes Ding, für das WordPress meinen Blog indizieren würde.) keinen Hals, dafür aber Bauchmuskeln hat, es steht auch noch im Pool der Villa. Während der Billiardär nicht mal weiß, wie man ein T-Shirt trägt. Der Klappentext lässt natürlich auch keine Wünsche offen:

When Alex boards a red-eye flight from New York to Los Angeles, he expects nothing more than another boring business trip. Little does Alex know that the plane itself will soon lead him on a life changing journey of erotic, gay passion.

After learning about the plane’s side business as a blackjack card counter, Alex agrees to meet the billionaire aircraft at his luxurious Beverly Hills mansion. But when things start to heat up by the pool, Alex is taught a lesson in more than just counting cards.

TL;DR: Das Flugzeug hat einen Nebenjob als Kartenzähler beim Black Jack.

Welche Drogen der Autor auch immer nimmt: Sie sollten nicht nur öffentlich zugänglich sein. Sie sollten in jedem Wasserspeicher der Welt untergemischt werden.

Teil I. Teil II. Teil III.